Kabeljau, Dorsch, Skrei – im Grunde alles die gleichen Fische. Am wohlsten fühlen sie sich in kühlen, nördlichen Gewässern, wo sie vom Meeresboden aus nachts auf die Jagd gehen. Sind sie noch kleiner, stehen Würmer, Plankton und Krebse auf dem Speiseplan. Ausgewachsen werden sie gut einen halben Meter lang. Dann ernähren sie sich von Heringen, Tintenfischen – und bisweilen sogar von Artgenossen. Der Kabeljau (Gadus morhua) ist der wichtigste Vertreter der Dorsche (Gadidae). Daher wird er oft einfach Dorsch genannt, besonders die Jungtiere und kleinere Kabeljau-Exemplare aus der Ostsee. Ist der Kabeljau geschlechtsreif und in der Barentssee daheim, heißt er Skrei. Greenpeace rät zu Kabeljau aus Regionen im Nordostpazifik oder -atlantik – vorausgesetzt, er wurde nicht mit Grundschleppnetzen gefischt.