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nr. sieben

La Dolce Vita im Wohnmobil

Der Camping-Trend hält seit Jahren an. Viele verbinden mit dieser Art zu reisen vor allem Grillen und Konservendosen. Doch ist das noch immer so? Ein Blick über den Tellerrand.

Anton Eschenwecker schließt die Tür zum Bad in seinem Wohnmobil. Sein Geschirr lässt er in den Schränken stehen. Die Gläser hat er mit Schaumstoff umwickelt, „damit es auf der Fahrt nicht scheppert“. Der Holzboden ist mit Teppichen ausgelegt, auf der grauen Bank liegen Sitzkissen, auf dem Tisch ein rot-weiß gepunktetes Deckchen – es sieht gemütlich aus.

Eschenwecker trägt braune Lederschuhe, Jeans, ein weißes Shirt und eine Brille, deren Gläser bei Sonnenschein dunkler werden. Um seinen Hals hängt eine Kette mit einem silbernen Anhänger in Form eines Plektrums. „Libertin“ steht drauf. Freigeist – das passt zu ihm. Der 70-Jährige und seine Frau Christl haben ein eigenes Wohnmobil. „Das ist wie, wenn du ein Ferienhaus hast – nur, wenn das Wetter nicht passt oder dir dein Ort nicht gefällt, versetzt du es.“ Vor den ausfahrbaren Stufen liegt eine Fußmatte im Gras – wie zu Hause.

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