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Dresdens Spaziergänger

Stadt unter Verdacht: Die einen marschieren für Pegida, die anderen tun zu wenig dagegen. Stimmt das? Ein Stimmungsbild.

Dresden ist wie gemacht für Spaziergänge. Wer weit wandern will, streift durch saftige Wiesen, die auf 20 Kilometern Länge eine sich verspielt schlängelnde Elbe säumen. Wer im Schatten bummeln möchte, geht in den Großen Garten – und muss aufpassen, sich dort nicht zu verirren, so riesig ist der Park. Wer indes die Sehenswürdigkeiten der Stadt sehen will, braucht gar nicht weit zu laufen. Einmal umdrehen – und schon ist die nächste Attraktion im Blick. Zwinger, Semperoper, Hofkirche, Fürstenzug, Schloss, Kreuzkirche, Frauenkirche, Kunstakademie, Brühl’sche Terrassen, Alte Meister, Neue Meister... Diese Stadt macht es einem wirklich leicht.

Manchen Spaziergängern macht es Dresden zu leicht.

Feldzug gegen Ausländer, Politiker, Medien und so weiter

Uwe Vetterick (47) – Vollbart, blonde Haarsträhnen, Jeans und Pulli, drahtige Figur – möchte an Montagen manchmal am liebsten die Ohren zuklappen – auch wenn Pegida „schon mal lauter“ war. „Da unten ziehen sie vorbei“, sagt der Chefredakteur der Sächsischen Zeitung und zeigt vom Fenster des Hochhauses auf die Ostra-Allee hinunter.

„Spaziergänge“ nennen die Organisatoren der Pegida-Märsche verharmlosend ihre Demonstrationen durch die gute Stube der Stadt. „Dort schreien sie ‚Schämt euch, schämt euch!‘ dazwischen ‚Lügenpresse, Lügenpresse!‘ und da vorn, wo es zum Landtag hinter geht, ‚Volksverräter, Volksverräter‘.“ Kreuzt ein Mensch, der nicht typisch deutsch aussieht, ihren Feldzug gegen Ausländer, Politiker, Medien und so weiter, tönt es gebetsmühlenartig: „Ab-schie-ben, ab-schie-ben.“ Das habe, sagt Vetterick, mittlerweile schon fast rituelle Züge.

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Uwe Vetterick, Chefredakteur der Sächsischen Zeitung Foto: Angelika Sauerer

Am anderen Ende der Altstadt – aber da sind es nur fünf Minuten hin – wartet der Maler, Bildhauer und Kunsttheoretiker Hubertus Giebe in seiner Ausstellung in der Städtischen Galerie. Kantiger Charakterkopf, flinke Augen, Künstlerschal, Cargohose. „Ganz übel“ findet der 62-jährige Dresdner, wie die selbst ernannten Verteidiger des Abendlandes die Parole „Wir sind das Volk“ aus der friedlichen Revolution von 1989 sowie die Kulisse Dresdens für ihre Aufmärsche missbrauchen. „Schein & Chock“ lautet der Titel von Giebes gewaltiger Werkschau.

Es hat andere Gründe, warum er sie so genannt hat. Aber es passt zum Zustand Dresdens. Wie kann diese schöne Stadt so schockierend sein?

„Seit fast zwei Jahren schafft es die Zivilgesellschaft nicht, Pegida auf der Straße in die Schranken zu verweisen – als einzige Stadt in Deutschland!“ konstatiert die Gruppe Dresden Nazifrei. „Was München bereits macht, hat die Dresdner Versammlungsbehörde bislang unterlassen, nämlich Pegida aus der Innenstadt zu verbannen“, schreibt die Sächsische Zeitung aktuell in dieser Woche. Die rund 550 000 Einwohner zählende Stadt, Sitz der Regierung des Freistaats Sachsen, steht doppelt unter Generalverdacht.

Den Eindruck, den Dresden derzeit hinterlässt, prägen die Falschen

Zu den wiederkehrenden Schlagzeilen über öffentliche Pöbeleien – siehe die üblen Beschimpfungen bei der Einheitsfeier am 3. Oktober –, gegen Asylsuchende und Ausländer hetzende, mit Worten und leider auch in Taten zündelnde Rechtsgesinnte kommen lethargisch reagierende Politiker, Sicherheitskräfte und ja: auch Bürger. Das ist jedenfalls der Eindruck, den Dresden derzeit im Rest Deutschlands hinterlässt.

„Ich glaube, dass der Zeitpunkt gekommen ist, an dem wir uns die Frage stellen müssen, in welcher Stadt wir leben wollen.“ Dirk Hilbert, Oberbürgermeister von Dresden

Die Suche nach Erklärungen soll nicht nur an die Oberfläche der Lokalpolitik führen, wo Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) in diesen Tagen immerhin – nach zwei Jahren allzu liberalem Geschehenlassen – in einer Art Ruckrede Änderungen angekündigt hat. „Lassen Sie uns einen oder mehrere Gutachter eine verfassungsrechtliche Überprüfung der Arbeit der Versammlungsbehörde vornehmen.“ Erschrocken über das rechte Störfeuer bei der Einheitsfeier hatte er in einem Offenen Brief an die Dresdner Zivilgesellschaft räsoniert: „Ich glaube, dass der Zeitpunkt gekommen ist, an dem wir uns die Frage stellen müssen, in welcher Stadt wir leben wollen.“ Man fragt sich unweigerlich: Erst jetzt?

Stefan Mertenskötter (65) ist ein Bürger dieser Stadt und er ist der letzte, der was dafür kann, dass sie derzeit so ein schlechtes Image hat. Er schaut nicht tatenlos zu. Und er kennt viele, die es ihm gleichtun. „Mindestens 500 Leute – Dresdner – haben sich in den letzten zwei Jahren schon für unser Projekt engagiert“, erzählt er. „Die Politik ist schwach, die Dresdner Zivilgesellschaft nicht. Aber ums Umland mache ich mir Sorgen.“ Mertenskötter, ein Mann wie ein Fels in der Brandung, arbeitet im Vorstand des Umweltzentrums Dresden. Eigentlich ist die Natur sein Thema. Aber dann entstand gegenüber dem UZ eine provisorische Erstaufnahmeeinrichtung. Kein Schatten, nur Hitze – „da haben wir die Leute in unseren Garten gelassen – einen ehemaligen Friedhof“. Das war der Anfang. Wöchentlich seien seither 30 bis 40 Ehrenamtliche im Einsatz.

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Der Künstler Hubertus Giebe in seiner aktuellen Ausstellung in der Städtischen Galerie Dresden Foto: Angelika Sauerer

Neben Mertenskötter sitzt im Café des Dresdner Stadtmuseums der 19-jährige Safdar aus Afghanistan. Sie üben Deutsch, wie alle anderen an den voll besetzten „ABC-Tischen“ – so heißt ihre Aktion. Nicht irgendwo im stillen Kämmerlein oder grauen Container findet sie statt. Sondern mitten im Museum. Jeder Besucher kommt da vorbei. Es geht auch darum, öffentlichen Raum zu besetzen.

In Dresden ist öffentlicher Raum nicht selten Kulisse. Wie kann es auch anders sein in einer Stadt, deren Zentrum von 13. bis 19. Februar 1945 im Bombenhagel der Alliierten flächendeckend zerstört wurde. Hinter den Fassaden stecken Neubauten. Wer in Elbflorenz Immobilien kauft, kommt zum Großteil nicht von hier. 80 Prozent der Investoren stammen aus dem Westen. Rund um die wiederaufgebaute Frauenkirche wächst ein Häuserblock um den anderen aus dem Boden. Es ist, um wieder beim Künstler Giebe zu sein, der schöne Schein, hinter dem der Schock der Desillusionierung wartet. Dresden steht drauf, ist aber nicht drin. Ist das auch ein Grund, das Terrain wie Herr Biedermann den Brandstiftern zu überlassen? „Wer sein Haus nicht besitzt, sieht sich vielleicht weniger in der Verantwortung, es zu verteidigen“, sagt Hubertus Giebe.

Der „sächsische Zwerg“ und die „unheimliche Prozession von Biedermännern“

Den Zwerg mit Michelmütze hat Giebe nicht zufällig in den sächsischen Farben Schwarz und Gelb gehalten. Kuratorin Carolin Quermann erklärt, die Figur sei die „sarkastisch überzeichnete Metapher für alles Kleingeistige und Selbstgerechte im sächsischen Heimatland“. In einem Bild von 1996 hat Giebe den Gnom verdoppelt. Man kann sich die zwei „als Teil einer unheimlichen Prozession von Biedermännern im unendlichen Prozess“ weiterdenken. Es ist, als hätte Giebe die Pegida-Märsche vorausgesehen. Fragt man ihn nach den Dresdnern, geht der Blick, wie üblich, in die Historie: „Dresden war eine Residenzstadt, in der das Lavieren und Antichambrieren perfektioniert wurde.“ Im Grunde sei Dresden höfisch geblieben. In der Barockstadt Augusts des Starken gab es Kunst und Wissenschaft. Kämpfer gab es anderswo.

Selbst bei Regen eindrucksvoll: Die katholische Hofkirche, der Hausmannsturm und das Residenzschloss spiegeln sich in einer Regenpfütze auf dem Theaterplatz in Dresden. Foto: dpa

Stolz gibt es indes noch viel: auf die Vergangenheit als Königsresidenz; auf die zahlreichen Kunstschätze inklusive der Sixtinischen Madonna von Raffael, deren zwei Engelchen weltberühmt sind; auf den großen Erfindungsreichtum: in der Porzellanherstellung, im Bergbau, in der Industrie – in Dresden gingen die erste Nähmaschine und die erste Dampflok vom Band, die erste Spiegelreflexkamera und der erste Megabit-Chip im damaligen Ostblock. Auch heute noch ist Dresden – „Silicon Saxony“ – ein Hightech-Standort mit internationalem Ansehen, mehreren Fraunhofer-, Leibniz- und Max-Planck-Instituten sowie einem Helmholtz-Zentrum. Rund ein Fünftel der Beschäftigten haben einen Hochschulabschluss, kurzum: In Dresden ist viel Intelligenz daheim.

Verletzter Stolz braucht ein Ventil – ein leichtes Spiel für Populisten

Aber: „Die Intelligenz hat sich von der breiten Bevölkerung entfernt“, sagt Giebe. Die da oben, wir da unten. In Dresden wohnt die neue und alte „Elite“ auch noch oben auf dem Weißen Hirsch, wo der Dresden-Roman „Der Turm“ von Uwe Tellkamp spielt. Wer unten in seinem Jammertal der Ahnungslosen immer noch auf blühende Landschaften wartet, ständig dazulernen soll und zudem diesen komischen Dialekt spricht, fühlt sich leicht zurückgesetzt, überfordert, bevormundet. Verletzter Stolz braucht ein Ventil.

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Unsägliches vor bester Kulisse: Pegida-Demonstranten wünschen Angela Merkel und Sigmar Gabriel an den Galgen. Foto: Nadine Lindner/dpa

Populistische Demagogen haben da mit einfachen Antworten ein leichtes Spiel. Seit zwei Jahren holen Lutz Bachmann & Co. mit ihren Parolen genau dort die Leute zu ihren Spaziergängen ab. Und die anderen? Meiden am Montag bestimmte Plätze und haben sich scheinbar daran gewöhnt. Mit dem Gemälde „Schein & Chock“ von 1982/83 nimmt Hubertus Giebe eigentlich Bezug auf den Philosophen Walter Benjamin, der Ende der 1930er Jahre eine Theorie über die Schockhaftigkeit der modernen Großstadt im Werk des Schriftstellers Charles Baudelaire aufstellte. Reizüberflutung durch ständige „Chocks“ führe zur Anpassung. Man kann auch sagen Abstumpfung. Jeden Montag Pegida – auch das bewirkt eine Art von Abstumpfung. Es werde Zeit, so Giebe, dass Dresden sich aus seiner Schockstarre löst. „Wehrhaftigkeit“ im Sinne von Günter Grass, mit dem er lange befreundet war, wünschte er sich von seiner Stadt. Sie kann es ja. 1989 ging das andere Dresden auf die Straße für Freiheit und Demokratie.

Hubertus Giebe, damals Dozent an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, hielt am 19. November eine flammende Rede auf dem Theaterplatz vor der Semperoper. Er hätte dort wieder etwas zu sagen, zum Beispiel: „Die Neonazis von heute, vor allem ihre Rattenfänger in Nadelstreifen, die im Hintergrund Strategie und Anfeuerung für jene pöbelnden, gewaltbereiten Aufmärsche der Straße besorgen – sind rechte Paladine, nicht wertkonservative ‚Patrioten des Abendlandes‘.“ Über den Theaterplatz fegt der Herbstwind Blätter. Die Semperoper thront wie ein trister Monolith an einem Ende, der aus verhangenen Fenstern zur dunkel aufragenden Hofkirche hinüberschaut. Erst am Abend beginnt der Platz zu leuchten, am intensivsten zur blauen Stunde. Unter den Simsen der Oper sind Banner befestigt, die zusammen den Schriftzug „Für ein weltoffenes Dresden“ ergeben. Ein kleiner Stachel in der montäglichen Pegida-Kulisse. Verstreute Touristengruppen halten kurz inne, recken ihre Smartphones wie Fühler an langen Stangen in die Höhe, stolpern weiter.

Tourismus: Von der Pegida-Delle kalt erwischt

Seit zwei Jahren registrieren Touristiker die Pegida-Delle bei den Übernachtungen. Während die Buchungen in Städten deutschlandweit anstiegen, übernachteten 2015 in Dresden rund 150 000 Menschen weniger (gesamt: 4 308 631) als 2014. Auch für 2016 ist die Tendenz fallend: In den ersten zwei Quartalen 2015 gab es rund 2 225 000 Übernachtungen, 2016 im gleichen Zeitraum nur rund 1 850 000. Der Anteil ausländischer Besucher stieg dabei auf um die 20 Prozent, aber Gäste aus Deutschland machen einen Bogen um Dresden. Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH (DMG), Bettina Bunge: „Die Rückgänge aus Deutschland machen deutlich, dass wir mit einem negativen Image im eigenen Land zu kämpfen haben.“ Pegida hat Dresden kälter erwischt als der Entzug des Titels Weltkulturerbe nach dem Bau der Waldschlösschenbrücke.

„Was ist das Beste für Dresden?“ Antwort: „Dass Pegida wieder verschwindet – und ebenso die Gründe, die dazu geführt haben.“ Uwe Vetterick, Chefredakteur der Sächsischen Zeitung

„Ich muss zugeben: Auch uns hat die Sache ziemlich kalt erwischt“, sagt Uwe Vetterick, der Chefredakteur. Sein Büro ist klein und strahlt in nüchternem Weiß und frischem Grün, es gibt einen Schreibtisch, einen Konferenztisch für vier, fünf Leute. Hier hat er sich mit seinen Ressortleitern und Reportern – die bei den Demos oft massiv angepöbelt werden – beraten. Ausgehend vom Leitspruch des Medienhauses fragten sie sich: „Was ist das Beste für Dresden?“ Antwort: „Dass Pegida wieder verschwindet – und ebenso die Gründe, die dazu geführt haben.“ Die Vorgehensweise: harte Konfrontation gegenüber den Machern – differenzierter Umgang mit den Sympathisanten, die noch erreichbar sind.

„Sie möchten gehört werden. Wir bieten ihnen positive Echokammern “, erklärt Vetterick. „Uns Journalisten wird kein geflüchteter Syrer den Job wegnehmen.“ Aber jemand, der sich mit Würstchenverkauf über Wasser hält, sieht das anders. Aus sicherer Warte vergisst man leicht: „Diese Sorgen sind für Menschen in fragiler sozialer Stellung nicht unrealistisch. Das ist keine so abwegige Angst.“ Ehrliches Benennen von Tatsachen gehöre auch zur Strategie, etwa die Nationalität von Straftätern – egal ob deutsch oder von anderswoher. Und natürlich will man die Leute, die sich gegen Pegida stellen, wohlmeinend begleiten. Aber wer hält dagegen?

Das Bildungsbürgertum „wird nicht aktiv für die Stadt“

Vetterick runzelt die Stirn, streicht sich eine widerspenstige Strähne zurück. Das wird einigen Dresdnern nicht gefallen: „Wir haben es leider mit einem Totalausfall des Dresdner Bildungsbürgertums zu tun. Es wird nicht aktiv für die Stadt! Man ist sich scheinbar zu fein, vom Turm herunterzusteigen, um zu zeigen, wem die Stadt gehört.“ Vetterick selbst ist kein Dresdner, er stammt aus Greifswald. Er sagt, nach fast zehn Jahren fühle er sich aber wie ein Dresdner. Es gibt hier viele wie ihn: Leute, die es beruflich in die Sachsenmetropole verschlagen hat, aber keine Wurzeln in Dresden haben. Andererseits hat die Stadt nach der Wende viele streitbare Geister verloren. „Der Osten ist ausgeblutet. Die Risikobereiten, die Aktiven mit dem meisten Freiheitsdrang sind weggegangen“, sagt er. Auch daher fehle es in Dresden an „widerständiger Kultur“. Dort, wo sie vorhanden ist, etwa bei Gruppen wie „Herz statt Hetze“ oder „Dresden Nazifrei“ fühlten sich viele Dresdner nicht zu Hause. „Das ist den meisten Leuten zu links. Damit wollen sie nun auch wieder nichts zu tun haben“, sagt Uwe Vetterick.

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Vielleicht sind die Dresdner es auch einfach müde, dauernd dagegenzuhalten. Pegida hat ja eine weitaus radikalere Vorgeschichte: Seit etwa 20 Jahren nutzen Neonazis aus ganz Deutschland das Gedenken an den verheerenden Bombenangriff vom 13. Februar für ihre Zwecke. Bis zu 6500 Rechtsradikale marschierten durch die Stadt. 2010 und 2011 kam es zu Ausschreitungen beim Aufeinandertreffen mit Gegendemonstranten. Mit der Gründung der AG 13. Februar im Jahr 2011 glätteten sich die Wogen. Seither bilden die Dresdner eine Menschenkette mit Lichtern um die Altstadt, um in Frieden der Toten zu gedenken.

Safdar, der vor den Bomben in seiner Heimat nach Deutschland geflohen ist, blättert mit Stefan Mertenskötter die Dresdner Neuesten Nachrichten durch. Er versteht schon ziemlich viel. Bald werden sie und die anderen Flüchtlinge auch Streifzüge durch die Stadt machen. Die Präsenz im Museum ist erst der Anfang. „Ab in die Mitte“ heißt der Plan. Stefan Mertenskötter will, dass seine Schützlinge in der Mitte der Gesellschaft, aber auch in der Mitte der Stadt ankommen. „Orte sind wichtig“, sagt er zu Safdar, „Orte haben Magie.“ Besonders in Dresden. Safdar nickt. Er freut sich schon auf die Spaziergänge.

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