Es gibt dir ein gutes patriotisches Gefühl, die Truppen aggressiv schreien zu sehen“, sagt Manpreet Singh Zoar. Mit acht fremden Menschen hat er im indischen Amritsar ein Sammeltaxi bestiegen. Für den besseren Platz vorne neben dem Fahrer musste er mehr zahlen. Der 32-jährige Singh kann es sich leisten, er lebt mittlerweile in Neuseeland, wo er im IT-Bereich arbeitet. Obwohl er in der Nähe von Amritsar, nur etwa 30 Kilometer von der Grenze zu Pakistan, geboren wurde, war er noch nie an der indischen Grenze. Hinten auf den kleinen Bänken des Vans hocken ein paar Ausländer und Sikhs mit blauen Turbanen. Eine Stunde Fahrt durch staubige Straßen, karge Felder sausen an den Fenstern links und rechts vorbei. Jeden Tag fahren Dutzende Vans die Strecke, um Hunderte Menschen zur Grenze zu bringen.