ProhibitionMZ-Plus

Die große Schnapsidee

Als Amerika nicht auf dem Trockenen sitzen wollte: Vor 100 Jahren begann in den USA das „edle Experiment“ und scheiterte desaströs. Spuren des Alkoholverbots finden wir noch heute – in jeder guten Bar.

Das letzte Wort ist noch lange nicht gesprochen. Ein Prosit auf die Prohibition, mit der die Wilden Zwanziger vor 100 Jahren in Amerika begannen – denn ihr haben wir den Durchbruch der Cocktails zu verdanken. Darunter finden sich so wohlklingende und schmackhafte Kreationen wie „The Last Word“ aus Gin, Zitronensaft, Green Chartreuse und Maraschino. Oder der „Bee’s Knees“ aus Gin, Zitronensaft und Honig, der „Ward Eight“ aus Whisky, Orangen- und Zitronensaft sowie Grenadine. Gin wurde während der 13-jährigen Verbotszeit von Alkohol in den USA oft daheim in der Badewanne zusammengemischt. Der berüchtigte „Bathtub-Gin“ und all die anderen improvisierten Do-it-youself-Schnäpse waren, wie noch zu berichten sein wird, nicht nur lebensgefährlich, sondern pur eine Zumutung für Gaumen und Kehlen. Daher mixte man sie sich mit allen möglichen Zutaten schön.

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