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Mit Donauwasser gewaschen

Die Kunsthistorikerin Doris Gerstl hütet als Chefin der Regensburger Museen die Originale der Stadtgeschichte. Auf die Frage „Wo kommen wir her?“ kennt sie eine Antwort.

Vor ihr breitet sich die Stadt aus. Die Giebel von Stadtamhof zeichnen sich als buntes Zickzack ab, dahinter recken die Domtürme ihre Spitzen in den Himmel, daneben ragen die Türme von Rathaus und Goldenem Kreuz hoch auf. Winkel und Entfernung reichen nicht ganz, um auch die Steinerne Brücke und die Donau zu sehen. Aber da unten, in der Lücke gesäumt von Baumwipfeln, müssen sie sein. Der Blick vom Regensburger Dreifaltigkeitsberg hat sich bei Doris Gerstl eingeprägt, seit sie als Kind die Grundschule in Steinweg besuchte. Sie hat ihn mitgenommen nach Perugia, Urbino und Wien, nach Nürnberg, Augsburg und Erlangen – und wieder zurück nach Regensburg.

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