Viele kennen Erbsen vor allem aus der dicken Würstelsuppe in der Skihütte. Dort fristete sie grünbraun verkocht und dumpf schmeckend Jahrzehnte lang ein Schattendasein als billiger Sattmacher. Aber das ist nicht ihr wahrer Charakter. „Wer die Erbse zur normalen Hülsenfrucht degradiert, macht einen Fehler“, sagt Thomas Kellermann. Der Küchenchef auf der Burg Wernberg schätzt ihr süßes Aroma. „Und sie schmeckt genauso frisch, wie sie aussieht“, sagt er.