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Auch heuer gibt es einen MZ-Hackathon. Der Hashtag in die Sozialen Netzwerken lautet #mzhack17. Foto: Schellkopf

Vorbericht

Zwischen Mensch und Maschine

Auch heuer veranstaltet das Mittelbayerische Medienhaus einen Hackathon. Das Motto lässt Platz für alle großen Trends.

Drei Tage, zwei Nächte. Mehr brauchen sie nicht. Eine Idee, ein gutes Team und viele Zeilen Code. Mehr ist nicht nötig. Dann ist der Prototyp fertig. So läuft es, wenn sich innovative Journalisten, motivierte Entwickler, kreative Designer und andere digitale Bastler zu einem Hackathon treffen. 

Und nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wird das Mittelbayerische Medienhaus auch 2017 wieder einen solchen Hackathon in Regensburg veranstalten: vom 23. bis zum 25. März (Die Anmeldung finden Sie hier oder am Ende des Artikels).

„Ich freue mich schon jetzt auf unseren zweiten Hackathon. Im vergangenen Jahr habe ich gesehen, was in so kurzer Zeit möglich ist“, sagt MZ-Chefredakteur Manfred Sauerer. Der erste Hackathon der MZ – damals der erste, den ein regionales Medienhaus gemeinsam mit dem nma (next media accelerator) aus Hamburg veranstaltet hat – sei ein voller Erfolg gewesen.

„Ich freue mich schon jetzt auf unseren zweiten Hackathon!“ Manfred Sauerer, MZ-Chefredakteur

Rund 80 Konzeptleute, Designer und Entwickler hatten im Mittelbayerischen Medienhaus an der Kumpfmühler Straße in Regensburg an einem Dutzend digitaler Prototypen gearbeitet: Eine App, die Flüchtlingen und Flüchtlingshelfern den Alltag erleichtern soll. Eine Plattform, die bei der Freizeitgestaltung in der Region helfen kann. Oder eine App für ein intelligentes Beschwerdemanagement sind nur einige Beispiele, was die Teams im vergangenen Jahr in 2,5 Tagen auf die Beine gestellt haben – während sie dabei sichtlich viel Spaß hatten.

So sah es beim ersten Hackathon aus, den das Mittelbayerische Medienhaus veranstaltet hat. Die Konferenzräume wurden zur Technologie-Schmiede. Foto: Bischof

Das machte Lust auf mehr. Deshalb startet der zweite MZ-Hackathon mit dem Hamburger nma als Partner am 23. März – diesmal unter dem Motto: Mensch/Maschine. Das lässt Raum für all die großen Trends wie Virtual und Augmented Reality oder Messenger/Bots, schließt aber nicht Lösungen aus für all die noch so kleinen Bedürfnisse, die der Mensch im Alltag oder seinem lokalen Umfeld gerne gelöst hätte.

Für Manfred Sauerer ist der Hackathon dabei gleichzeitig auch eine wichtige Plattform, um jungen Talenten – gerade aus der Region – die Möglichkeit zu geben, ihr Können zu beweisen, ihre Ideen umzusetzen und nicht zuletzt auch kompetente Partner für ihre Projekte zu finden: der Hackathon als innovative Ideenschmiede auf lokaler Ebene.

Kurz und knapp: Alle Infos zum Hackathon 2017 finden Sie in diesem Video.

Die Teilnahme ist kostenlos, die Zahl der Tickets ist aber begrenzt. Für Essen, Getränke und – das Wichtigste – Strom sowie eine schnelle Internetverbindung ist gesorgt. Teilnehmen kann jeder, der sich einer von drei Kategorien zugehörig fühlt.

Anmeldungen sind möglich in den Bereichen „Entwicklung/Programmierung“, „Design/UX“ und „Konzept/Inhalt“. Mitbringen müssen die Teilnehmer lediglich die Geräte, die sie für ihre Arbeit benötigen. Mitmachen können natürlich auch bereits bestehende Teams, jeder Teilnehmer muss aber einzeln angemeldet werden.

Für die Ideen, die man mitbringt, gilt der Grundsatz: Ihnen sind fast keine Grenzen gesetzt. Und für wen könnte so ein Hackathon interessant sein? „Willkommen sind Menschen mit Ideen und Energie, mit Liebe zum Detail und mit Spaß am gemeinsamen Ringen um die besten Lösungen“, heißt es in der Beschreibung im Internet. Kreative Konzeptdenker, Visionäre, Entwickler, Leute mit Startup-Denke, Medienleute, digitale Bastler finden im modernen Verlagshaus der MZ die perfekte Umgebung für ihre Arbeit.

Was ist ein Hackathon?

Hacken

Der Begriff kommt auf der einen Seite von „Hacken“. Das allerdings bedeutet im weitesten Sinne „basteln, experimentieren, mit Sachen herumspielen“. Mit dem Eindringen in fremde Computer, woran viele schon seit den 80er-Jahren bei diesem Begriff denken, hat es in diesem Wortsinn nichts zu tun.

Marathon

Außerdem steckt das Wort Marathon darin. Denn: Am Ende sollen nicht nur Konzepte auf dem Papier entstehen – sondern Prototypen.

Und all das für ein Ziel: Am Samstag ein Konzept samt erstem Prototyp der Jury präsentierten zu können. Und diese ist hochkarätig besetzt. Im vergangenen Jahr waren unter anderem Isabelle Sonnenfeld (Head of Google News Lab DACH), Michael Wagner (Gründer und Geschäftsführer FuPa), Markus Heckner (Prof. Medieninformatik OTH Regensburg) und Dirk Herzbach (CEO Next Media Accelerator) in der Jury.

Und diese Jury zu überzeugen, lohnt sich – auch finanziell. Denn den Siegerteams winken Preisgelder in Höhe von mehreren Tausend Euro. Gewinnen können Teams in den drei Kategorien „Best over all“ (2000 Euro), „Best Innovation“ (1000) und „Best Pitch“ (500). In diesem Jahr wird es außerdem zwei Spezial-Preise geben. Gewinnen können hier Projekte, die sich mit Mittelbayerische Maps oder mit kult.de beschäftigen. Dotiert sind diese mit je 500 Euro.

Doch nicht nur damit lockt der #mzhack17 in diesem Jahr. Denn die Jury vergibt heuer außerdem einen Sonderpreis des Media Lab Bayern. Das Team, das diesen Preis gewinnt, kommt mit seiner Idee zwei Monate lang bei dem Münchner Startup-Förderer unter – inklusive Aufnahme ins Mentorenprogramm, eigenem Büro im OpenSpace und der Möglichkeit, vom Netzwerk des Media Labs zu profitieren.

Und so heißt es ab dem 23. März in den Konferenzräumen und der Kantine der MZ wieder: Hack, Hack, Hack.

Manfred Sauerer, Chefredakteur der Mittelbayerischen Zeitung, spricht über den MZ-Hackathon 2017:

Hier können Sie sich anmelden

So war der Hackathon 2016

Wer das Ganze spannend findet, aber noch nie bei einer solchen Veranstaltung war, kann sich hier in die richtige Stimmung bringen. Lesen Sie hier eine Reportage vom Hackathon mit dem Titel „Ich hacke, du hackst, wir hacken“ oder erfahren Sie hier, wer die Siegerteams 2017 waren.. Im Folgenden finden Sie außerdem ein Video und den NewsBlog zum Nachlesen:

Im Video „Beim MZ-Hackathon wurden Innovationen entwickelt“:

Der NewsBlog zum Nachlesen:

Kapitel
Zur Anmeldung Der Hackathon 2016
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